Für was braucht jeder zweite Pokerspieler ein Tagebuch? Weil alle anderen auch eines haben? Um der Welt zu zeigen, wie toll deren Play ist? Keine Ahnung, was der Anreiz jedes einzelnen Bloggers ist, sich diese zusätzliche Arbeit aufzuhalsen, aber ich habe etliche interessante Aufzeichnungen verfolgt und tue dies heute noch. Man stellt Vergleiche an mit seiner eigenen Laufbahn, achtet auf deren Fehler, um sie für sich auszuschliessen, saugt jeden einzelnen Tip auf, den man bekommen kann, besonders, wenn es gerade wieder mal nicht so läuft, wie man es sich wünscht.

Nun habe ich beschlossen, mein eigenes Tagebuch zu pflegen und habe mir seit längerer Zeit Gedanken darüber gemacht, welche Vorteile ich dadurch bekomme.

Der Sinn meiner Aufzeichnungen soll sein, dass ich meine Pokerlaufbahn reflektieren kann.

Es soll für mich ein Nachschlagewerk sein, um jederzeit meine getroffenen Entscheidungen kontrollieren zu können, ein Medium bieten, um meine Ziele zu formulieren, zu kontrollieren und bei Bedarf zu korrigieren.
Es soll meinen Werdegang als Pokerspieler aufzeigen (mit allen Ups and Downs).
Desweiteren soll es eine Plattform bieten, auf der interessierte Leser diskutieren dürfen, auf der Anfänger Fragen stellen und fortgeschrittene Spieler Tips geben können, oder Profis einfach nur kopfschüttelnd schmunzeln, warum der Donkey sich so anstellt…