Howdy,

trotz Outing kam ich durch arbeitsbedingten Ausnahmezustand und damit verbundener “geistiger Erschöpfung” nicht auf die Samplesize an Händen, die ich mir eigentlich vorstelle. Wenn der Kopf nicht bei der Sache ist, bringt es auch nichts, sich an die Tische zu setzen – das kann nicht +EV sein – auch wenn man der durchschnittlichen Gegnerschaft spielerisch überlegen ist (oder zumindest glaubt, dies zu sein).

Dennoch konnte ich heute nachmittag etwas abschalten und mich auf eine 70-minütige 4tabling-Session konzentrieren.

Key-Facts

315 Hände
8,2 BB/100
$ 5,18
21/15 VPIP/PFR
45,3 WTSD
48,7 W$SD
Bankroll: $ 78,01

Was auffällt ist der erhöhte Went to Showdown Wert – vielleicht ist der auf so eine geringe Samplesize aber auch normal – allerdings hatte ich auch während der Session das Gefühl, etwas showdownbounder als normal zu agieren (meist natürlich, wenn man mit A-high wieder keinen Bluffcatcher hatte).
Heute nachmittag waren unglaublich viele deutsche Spieler auf 10ct/20ct unterwegs, überwiegend mit tight-aggressiver Spielweise. Natürlich ausspielbar und nicht besonders gut, dennoch ekliger zu spielen als Fisch, LAG, Maniac (zumindest ist das meine Meinung).
Da ich die letzten Wochen nicht auf allzuviele taggy Gegner traf, gilt es, mich daran langsam wieder zu gewöhnen, denn spätestens ab dem nächsten Limit werde ich unweigerlich auf die ersten Regulars treffen, die ebenfalls ein Stück vom Kuchen beanspruchen.
Aus diesem Grund habe ich einen schlecht gewordenen Tisch absichtlich nicht geclosed, um mich wieder etwas an die tight-aggressiveren Gegner zu gewöhnen…

 

See Ya.

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