b0wm4ker

 

Howdy,

es läuft momentan wirlich sehr zufriedenstellend. Das aggressivere BRM hat sich gottseidank ausgezahlt und ich konnte auf 10ct/20ct meine Bankroll verdoppeln.

Sie liegt aktuell bei $ 43,10, was zugleich auch der neue Höchststand ist.

Immerhin konnte ich diese Woche 4,5 Stunden Spielzeit freischaufeln, weswegen ich mittlerweile knapp über 2.000 Hände auf 0,10/0,20 gespielt habe. Die Winrate dazu liegt derzeit bei sehr guten 5,87 BB/100, bei einem exorbitanten Rake von 4,1 BB/100.

Meine Stats pendeln sich nach einer Samplesize von mittlerweile limitübergreifend 14.616 Händen bei folgenden Werten ein:

  • VPIP: 22,2
  • PFR: 15,1
  • 3bet: 6,9
  • WTSD: 36,8
  • W$SD: 53,9
  • AF: 1,96
  • Steal: 30%
  • SBdef: 13,4
  • BBdef: 51,4

Soweit ich mich erinnere, machen diese Werte allesamt einen vernünftigen Eindruck.
Die VPIP/PFR-Werte könnten noch um 10% – 25% steigen…
Da aber das Prinzip so aussieht, dass man sein Spiel an die Gegner anpasst und nicht an die Stats, sind die Werte eben momentan etwas zu niedrig (prozentual gesehen openraisen wir ja aus dem Cutoff, dem Button und vor allem aus dem Small Blind die breiteste Range unserer Hände. Bedingt durch das mangelnde Spielverständnis des Großteils der Gegnerschaft, ist es schon fast eine Rarität, wenn man im Small Blind zu einem Openraise kommt, wodurch erklärt ist, warum diese Werte auf den Fisch-Stakes praktisch nicht zu erreichen sind).

Konnte ich den Unterschied der Spielstärke von 2ct/4ct zu 5ct/10ct noch deutlich spüren, ist hingegen von 5ct/10ct zu 10ct/20ct keinerlei Unterschied feststellbar. Ich würde eher sagen, im Mittel sind die Gegner eher noch schlechter als auf dem tieferen Limit (scheinbar ist 10ct/20ct ein beliebtes Einstiegslevel für viele Fische).

Man trifft auf die ersten TAGs, wobei diese größtenteils massgrinden und nicht wirklich viel von mir mitbekommen.

Noch nicht ganz schlüssig bin ich mir bei der Frage, ab welchem Bankrollstand ich auf 25ct/50ct aufsteigen werde.
Ich möchte natürlich so schnell wie möglich auf dieses Limit (“mein” Limit), ich mag allerdings keinesfalls auf 5ct/10ct absteigen müssen (oder gar 2ct/4ct).
Da das aktuelle Limit 10ct/20ct immerhin bereits dafür sorgt, dass die Bankroll ($-mäßig) merklich steigt, könnte ich mir derzeit schon vorstellen, meine Bankroll zunächst auf $ 100,– zu spielen, um mit 200 BB aufzusteigen.
Ein 100 BB-Management ist schon verdammt knapp – es sind halt eben nur mal 4 Stacks. Eine Session mit 30 BB minus ist darüberhinaus völlig normal und bei einem ordentlichen BRM auch WAYNE – bei einem 100 BB-BRM ist aber mal eben ein Drittel der Bankroll flöten…!
Hier gilt es für mich, das richtige Maß zwischen Profit und Risiko zu finden.

Ab 2012 wird mir dann hoffentlich auch das Rakeback (bei Pokerstars in Form von Stellar-Rewards und Boni) etwas unterstützend weiterhelfen.
Seit Beginn der Challenge habe ich nun knapp über 200 VPP erspielt – das ist in etwa das, was ich vor einem Jahr in 2 bis 3 Tagen schaffte.
Habe ich damals solch einen $ 10,– Bonus mal eben so am Rande gerade noch registriert (ist auf 1$/2$ gerade ein Durchschnittspot an einem tighten Tisch), wäre dieser Betrag im Moment ein Bankroll-Push von satten 25%!

Zum Abschluß für heute gibt es nachstehend noch den 10ct/20ct Gesamtgraphen:

 

See Ya.

 

Howdy,

hmmm……, 1 Stunde Onlinepoker pro Tag?
Nicht einmal auf 30 Minuten komme ich im Schnitt – ohne Outing wird das eine harte Nummer.

Aber wie?

Szenario:

Sie: “Musst Du ständig Gitarre üben, wenn ich zuhause bin?”
Ich: “Was hast Du ständig an meiner Gitarre zu nörgeln?”
Sie: “Ich ertrage die Geräuschkulisse nicht nach der Arbeit!”
Ich: OK, dann spiel ich wieder Online-Poker – das ist sehr leise!”
Sie: “Gute Idee! Mach das!”

Hmmm….?!?

Da ich meine Les Paul noch quälen möchte, bevor ich in Rente gehe, habe ich mir überlegt, das Bankroll-Management etwas aggressiver zu gestalten und bin nach einer lausigen 5ct/10ct-Session, bei der die Bankroll auf $ 19,50 sank, mit einem 100 BB – BRM auf 10ct/20ct aufgestiegen.

Mit dem Aufstieg kam das Glück zurück (oder anders herum: das Pech verschwand) – nach den ersten gut 1k Händen mit einer Winrate von 6BB/100 habe ich die Bankroll auf $ 33,– gepusht.

Das Rake liegt momentan bei 4,1 BB/100… – irre!

Nachdem die Trial des Holdem Manager 2 abgelaufen ist, und ich eine Session ohne HUD absolviert habe (auch mit Erfolg, aber ungewohnt), habe ich den Holdem Manager 1 installiert, zu dem ich noch eine gültige Small Stakes Lizenz (bis Limit 25ct/5ct) hatte.

Diese Infos sollen heute als kurzer Zwischenbericht genügen.

See Ya.

 

 

Howdy,

nachdem nun die zweite Woche meiner Challenge zu Ende geht, gibt es heute einen Zwischenbericht.

Generell besteht natürlich keinerlei Grund zu meckern, da ich aus $ 0,34 mittlerweile $ 22,20 gemacht habe, wozu natürlich überwiegend – zum nötigen Skill – vor allem zum richtigen Zeitpunkt das Glück ein entscheidender Faktor ist. Ich denke da vor allem an das Multi-Table-Tournament, in dem ich vor 14 Tagen Rang 3 belegte, was mich eigentlich erst auf die Idee brachte, diese Challenge zu starten. Mit 34 Cent (= 8 Big Bet) braucht man sich natürlich nicht an einen Cash-Tisch setzen, um sich eine Bankroll zu basteln!

Natürlich hätte ich mir gewünscht, nicht gleich nach zwei oder drei Tagen von 5ct/10ct wieder absteigen zu müssen, aber so ist das eben im Onlinepoker – vor allem, wenn man mit einer massiv unterdurchschnittlichen Bankroll versucht, durch die ersten Limits zu düsen…

Wie gestern bereits erwähnt, habe ich am Abend noch eine kleine (positive) Session auf 5ct/10ct eingestreut und daran heute Morgen nahtlos angesetzt.
Ich befinde mich momentan weder im Down- noch im Upswing – es geht eben ganz normal rauf und runter (wichtig dabei ist, dass die Gesamt-Tendenz nach oben geht).
Ein kleiner aber massiver “Zwischen-Upswing” könnte mir dabei behilflich sein, im Zwischenspurt auf 10ct/20ct aufzusteigen, allerdings upswingt sich momentan leider noch nichts – ich könnte jeden Tag unzählige Beispiele posten von Händen, über die man wirklich nur den Kopf schütteln kann…

 

Obenstehend ist der Graph aus 5ct/10ct von Gestern und Heute – untenstehend folgt mein Gesamtgraph der letzten beiden Wochen (der kleine Downswing wird dort gar nicht so deutlich, da ich die Verluste von 5ct/10ct auf 2ct/4ct wieder aufgefangen habe und es unter “Big Bet Gesichtspunkten” praktisch immer einigermaßen bergauf ging…naja ein paar Talfurchen sind schon erkennbar – aber die werden nach ein paar Hundertttausend Händen zu Linien zusammengestaucht….
;-)

 

Ich habe in 12.206 Händen 465 Big Bets eingefahren, was einer Winrate von 3,81 BB/100 entspricht, wovon die Winrate auf 2ct/4ct  sehr gute 6,7 BB/100 ist, auf 5ct/10ct stehen momentan eher mickrig klägliche 0,31 BB/100 zu Buche, was sich hoffentlich demnächst ändern wird!
Zu der Winrate (die als Netto-Gewinn anzusehen ist) gesellt sich Limitübergreifend noch das Rake von 2,01 BB/100, womit ich derzeit bei einer Brutto-Winrate von 5,82 BB/100 liege, was ich – unter dem Gesichtspunkt der langen Pause – als ganz ordentlich empfinde.

Heute ist der letzte Tag meines Urlaubs, das Wochenende ist bereits verplant (somit Pokerfrei). Wie es ab kommender Woche nach der Arbeit mit Pokerzeit aussieht, bleibt momentan abzuwarten – eventuell kommt dabei nicht mehr als 1 Stunde täglich herum (es sei denn, ich oute mich!).

See Ya.

 

Howdy,

alles klar, trotz etlicher Suckouts läuft es insgesamt doch rund!
Wahrscheinlich sind die Spieler auf dem Limit 2ct/4ct schlecht genug, dass es auch in schlechteren Phasen noch ausreicht, Gewinn zu machen.
Im Prinzip gilt nach wie vor mein Eindruck, wie zu Beginn der Challenge: da sich das Fischgetummel an den Tischen nicht allzusehr von den Playmoney-Spielern unterscheiden dürfte (oder irgendwelchen Menschen in Lotterie-Annahmestellen) und es für die meisten derer Art keinerlei Unterschied macht, ob sie Preflop 1, 2, 3 oder 4 Bets bezahlen müssen, um kontrollieren zu können, ob ihr J2 offsuit gewinnt, gilt es, die in Fleisch und Blut übergegangenen Preflop-Gewohnheiten ein klein wenig anzupassen:

  • First-In spiel ich ganz normal Openraise (das ist praktisch in der Mehrheit der Fälle sowieso nur der Fall, wenn man zufällig in erster Position sitzt…)
  • Isolations-Raises interpretiere ich etwas tighter als normal (es sei denn, es ist bekannt, dass hinter mir am Tisch Spieler sitzen, die wissen, wo ihr Fold-Button liegt)
  • besonders bei 2 und mehr Limpern isoliere ich nur noch mit den richtig guten Starthänden, da es hier eine ungeheuerliche Anzahl an Spielern gibt, die Preflop überhaupt nicht raisen, die limpen sogar die Top-10 an Starthänden
  • im Gegenzug werden dafür viele gute Multiway-Hände mitgelimpt
  • Steal-Raises interpretiere ich dafür ebenfalls tighter, da kaum wer seine Blinds foldet (allerdings kommt es sowieso äußerst selten dazu)

Zur heutigen Session:

Ich habe zwischendurch einmal eine halbe Stunde 6 Tische gespielt, dabei allerdings schnell gemerkt, dass mich diese Anzahl total überfordert, weswegen ich zügig wieder auf 4 Tische zurückgegangen bin (es gibt auf diesem Limit sowieso nur Speed-Tables, 6 davon gleichzeitig finde ich echt heftig!).
4 Tische sind für mich hingegen gut handlebar (wichtig ist eben, dass man sich persönlich wohl fühlt und das Gefühl behält, Herr der Dinge zu sein)
Großartig Notizen muss ich mir (noch) nicht machen, dazu wäre die Zeit bei 4 Speed-Tischen dann auch schon fast wieder zu knapp, da die Mehrzahl der Spieler eben Styles zwischen 40/0 und 90/0 spielen und durch das ewige downgecalle eben auch noch alle einen AF von unter 1 haben. Sie freuen sich halt riesig, wenn sie mit Q2o Aces geknackt haben und dergleichen.
Für die wenigen Notizen, die ich bisher gemacht habe, muss schon wirklich etwas wichtiges passieren, wie ein Bluff oder Semibluff – und das geschieht selten genug…
Die meisten Spieler sieht man am nächsten Tag sowieso nicht wieder – die verzocken ihre 2 oder 3 Dollar, weil Ihnen gerade langweilig war und damit hat es sich dann auch (zu der Annahme komme ich, weil ich von den tausenden von Spielern, die von mir das “Fish-Branding” bekommen haben einfach niemanden mehr sehe die nächsten Tage – immer wieder Unknowns, bis auf wenige Ausnahmen, die scheinbar $ 10,– verzocken dürfen).
Von daher wäre hier auf dem Limit ein perfekt organisiertes Notes-System vergebene Liebesmüh und reine Zeitverschwendung – vor allem, weil die meisten Spieler sowieso nicht wissen, was sie machen. Eine Hand donken sie ihr Toppair, in der nächsten callen sie dich damit nur runter ?!?
Ist eben auch so, dass man die ersten etwas besseren Spieler wohl erst ab 25ct/50ct trifft – und selbst da wird es die Minderheit sein…

Oder es gibt noch ein paar so Genußsüchtige (wie mich), die auf ihrem Konto noch ein paar Cent gefunden haben, und versuchen, auf 2ct/4ct ein Comeback zu starten…

So sieht die heutige Kurve aus – es ging erst im letzten Drittel der Session aufwärts!

Wirklich klasse ist immer noch das Rake auf diesem Limit: nach nun knapp 8k Händen liegt es immer noch bei unglaublich niederen ~ 1,1 BB/100 – da bleibt natürlich jede Menge an Winrate übrig: momentan 5,7 BB/100

Die Bankroll liegt nun bei $ 19,30 und eventuell werde ich heute nachmittag einen Teil davon wieder den armen 5ct/10ct-Spielern überlassen…!

Oder aber, das Blatt wendet sich nun endlich und ich überrenne diesen Hirnheiner-Haufen einfach!

See Ya.

 

Howdy,

wie man dem Titel bereits entnehmen kann, hat sich die Lage auch gestern und heute morgen nicht verbessert, sie wurde sogar noch schlimmer: die Bankroll sank unter $ 15,– und ich beschloss deshalb, da es keine Anzeichen irgend einer positiven Veränderung gab, ein Limit abzusteigen!

Diese Vorgehensweise ist für einen Pokerspieler keine Schande (wie vielleicht in den meisten anderen Wettkampfarten), da dies nichts damit zu tun hat, dass man sich der Gegnerschaft und dem Gameflow auf dem Limit nicht gewachsen sieht.
Dies dient lediglich zum Schutz der Bankroll und sollte, um erfolgreich zu sein, zum Poker-ABC gehören. Hier gibt es keinen Spielraum für verletzten Stolz, Eitelkeiten oder sonstigen Kram. Wenn es unter keinen Umständen auch nur annähernd normal laufen will, und die Bankroll immer weiter schmilzt, sollte man nicht riskieren, dass man BROKE geht – schon gar nicht auf so einem “Idioten-Limit” wie 5ct/10ct – das würde mich dann schon mehr belasten, als ein kurzfristiger Limit-Abstieg.
Der Sinn des ganzen ist einfach erklärt: auf dem Limit 5ct/10ct sind $ 15,– eine 150-Big Bet Bankroll (eine Wohlfühl-Bankroll wären hier 500 BB – habe ich - glaube ich – schon einmal an anderer Stelle erwähnt), nach dem Abstieg auf 2ct/4ct verzweikommafünffache ich sie auf immerhin 375 Big Bets.
Das ist der einzige Sinn, der dahinter steckt.

Das einzige beunruhigende ist, dass unter 2ct/4ct kein weiteres Limit mehr kommt.
Sollte der Downswing also noch weiter andauern – und ein 500-BB-Swing ist jederzeit möglich (in beide Richtungen) – wird es wohl nichts mit meiner Gitarre – eingecasht wird keinesfalls!!!

Wie sieht so ein Downswing aus?
Nun, ich habe es die letzten Tage schon immer wieder einmal angerissen (bereits zu Zeiten, als ich die Sessions trotzdem noch positiv gestalten konnte – jetzt stimmen die erzielten Resultate wenigstens wieder mit meiner Wahrnehmung überein): ich erhalte generell eine unterdurchschnittliche Anzahl an spielbaren Händen (dieser Umstand ist mit den gängigen Programmen an der eigenen Spielstatistik abzulesen – hier speziell VPIP und PFR: hier lag mein Wert die letzten Tage nur noch bei 20/14, was gerade einmal gute Werte für einen 10er-Fullring-Tisch sind).
Dazu gesellt sich dann der unschöne Umstand, dass die sowieso schon wenigen Hände, die gespielt werden, auf entweder stärkere Hände treffen (was durchaus normal ist) oder von schlechteren Händen durch negative Boardentwicklung überholt werden (was auch nichts Ungewöhnliches ist – schliesslich wollen wir von diesen schlechteren Händen ja ausbezahlt werden).
Diese Dinge passieren immer wieder (und gehören zum Poker dazu), auch im Upswing.
Das Problem ist die Anzahl!
Momentan läuft es fast ständig folgendermaßen: Ax trifft Low-Boards, Pockets treffen Axx-Boards, AA wird von Straight/Flushdraws oder 2Pairs überholt.
Gestern hatte ich an einem Tisch dreimal in Folge QQ (eine gute Starthand, mit der man Longterm Gewinn ohne Ende macht) und konnte keine einzige dieser drei Hände gewinnen!
Auch das ist alles an der Statistik abzulesen: der WTSD lag nur mehr bei 23% (normal liegt er irgendwo zwischen 35 und 39%).
Viel schlimmer wiegt allerdings der W$SD: klägliche 38% (normal ist hier irgendwas über 52% – aber bei einem normalen WTSD!).
Wenn sich die Mehrzahl der Hände nun schon so entwickelt, dass dir ab dem Flop bereits klar ist, dass Du hinten liegst und auch nicht genug Outs hast, um mit der Hand weiterzudrawen (manchmal trifft man ja mit Axs zwar ein Low Board, hat jedoch zu seinen Overcard-Outs noch zusätzliche Straightdraws oder Flushdraws, womit man aggressiv weiterspielen könnte) und sowieso nur mickrige 23% seiner Hände (die der Durchschnitts-Fischhand in der Mehrzahl der Fälle überlegen ist) zum Showdown bringt, könnte einem ein W$SD von 60% oder 70% natürlich noch den Arsch retten – wenn dieser dann allerdings bei der von dir getroffenen Showdown-Elite-Auswahl auch nur bei 38% liegt hast du es Schwarz auf Weiß: DOWNSWING DELUXE.
Mit diesen Werten gewinnst du keinen Blumentopf! Never! Niemand dieser Welt!

Nun gilt es, den Downswing auf 2ct/4ct abzufangen und demnächst wieder 5ct/10ct anzugreifen!

See Ya!

P.S. Graph ist für heute geschenkt: schaut in etwa so aus wie die Abfahrt von der “Streif”…

Nachtrag:

In der Mittagssession auf 2ct/4ct lief es bereits merklich besser – ich konnte die morgentlichen Verluste wieder einfahren (ärgerlich ist, dass dies 2,5-mal so lange dauert…)
Bankroll: $ 17,20

 

Howdy,

tja, gibt keine großartig neuen Erkenntnisse: wie erwartet Samstag/Sonntag kaum Hände gespielt, heute Morgen 4-tabling 5ct/10ct…
Zunächst mit über 40 BB in den Keller gerauscht, weil man als “No-Hitter” eben keine Blumentöpfe gewinnen kann – gegen Ende der Session dann dennoch die Break-Even-Line überquert!

Meine Bankroll ist auf $ 22,80 gewachsen, was, aufgrund des sich in den letzten Tagen unerfreulich entwickelnden Gameflows, der erfreulichste Umstand ist.

Ansonsten verfestigt sich meine letztwöchige Vermutung, dass das Rake auf 5ct/10ct tatsächlich das Thema ist!

Bei momentan 1.925 absolvierten Händen auf 5ct/10ct sieht es wie folgt aus:

Winnings: $ 5,55
Rake: $ 6,89

Daraus ergibt sich:

Brutto-Winrate:  6,46 BB/100 (was man als durchaus in Ordnung betrachten könnte)
Rake: 3,58 BB/100 (immerhin noch unter 4BB, allerdings spiele ich noch immer zu tight, weswegen das noch weiter nach oben klettern sollte)
Netto-Winrate: 2,88 BB/100

Irgendwo wahrscheinlich “Jammern auf hohem Niveau”, weil natürlich jede positive Winrate in Ordnung ist – insgeheim habe ich mir allerdings doch eine etwas größere “Edge” gegeben – wollte schon die 3 BB/100 – Winrate auf diesem Limit überschreiten – eventuell sollte das auch noch möglich sein, da ich die letzten paar Tage wirklich einen “Bad Run” hatte (auch wenn das vielleicht jetzt etwas unglaubwürdig klingt), und  einen normalen Gameflow stelle ich mir schon ein wenig anders vor – Tische dominieren natürlich erst recht!

Dieser Eindruck entsteht eben, wenn man generell schon mal unterdurchschnittlich wenig Premium-Hände bekommt (was die derzeit viel zu tighten Stats von 23/16/1,9 etwas unterstreichen – sollte sich dann hoffentlich schon noch in Richtung 27/20 entwickeln).
Dazu gesellt sich dann eben noch, dass ich momentan häufig das Board verfehle, und zudem in vielen großen Pötten mit den 2nd Nutz auf die Nutz treffe: heute mit J^-Flush auf KQxxX gegen A^-Flush, mit KK auf AKxxx gegen AA – ist natürlich alles nicht unbedingt förderlich für die Winrate, allerdings ist auch klar, dass sich das Blatt wieder wendet.
(Es macht auf Dauer auch etwas mürbe, wenn man mit Ax ständig irgendwelche drawheavy-Low-Boards trifft, mit Pockets TT, JJ, QQ jedes mal ein bis zwei Overcards…)

Zudem ist natürlich die geringe Anzahl der gespielten Hände eine viel zu geringe Samplesize, um irgendwelche genaueren Aufschlüsse zu erhalten – da ich jedoch nicht vorhabe, mich auf 5ct/10ct auch nur eine Hand länger als unbedingt notwendig aufzuhalten – gilt es für mich schon, das Thema im Auge zu behalten – auch mit dem Verständnis, dass bei dieser geringen Samplesize der Einfluß der Varianz natürlich extrem hoch ist.

Solange das Rake jedenfalls höher als die Winrate ist, nervt mich das Ganze ein wenig…
Nach momentanem Stand fehlen mir auf die angestrebten $ 50,– für das nächste Limit noch etwa 220 Big Bets ($ 22,–/$0,10), für die es – bei gleichbleibendem Run – knappe 7.700 weiterer Hände bedarf…(…oder einen ultimativen Upswing!).

Zum Abschluß für heute gibt es noch den Gesamt-Graph von 5ct/10ct – die letzten 780 Hände waren von meiner morgentlichen Session:

A domani.

 

Howdy,

so: nach Vollendung der morgentlichen Session auf 2 Tischen 5ct/10ct ein paar gewonnene Eindrücke…

  1. zur Session an sich
    Ich habe an zwei Tischen 466 Hände mit einer Winrate von 2,4 BB/100 absolviert, was einen Nettogewinn von $ 1,12 entspricht.
    Ich war nahezu Card-Dead, mit den wenigen Händen, die spielbar waren, habe ich das Board in der Mehrheit verfehlt – somit setzt sich der gestrige Tag weiterhin fort.
    Aufgrund dieser Umstände muss man mit dem erzielten Ergebnis zufrieden sein!
    Meine Bankroll liegt derzeit bei $ 18,74, was auf 2ct/4ct beruhigende 478 BB entspricht, auf 5ct/10ct nicht so tolle 187 BB.
  2. der Einfluss des Rake auf das Spiel
    Ich habe die Tage schon einmal flüchtig darüber geschaut, was das Rake bei 2ct/4ct ausmacht und bin damals zum Ergebnis gekommen, dass ich mich wohl irgendwo verrechnet haben muss.
    Heute habe ich mir das ganze nochmal etwas genauer angesehen, und denke, als ich 2ct/4ct mit 5ct/10ct vergleiche: “WTF”?
    Scheinbar gibt es für das kleinstmögliche Limit einen Poker Stars Sonderdeal, denn bei 5.253 gespielten Händen und einem angefallenem Rake von $ 2,53 entspricht das Rake pro 100 Hände gerade einmal $ 0,048, was einem Müh mehr als 1BB/100 Händen entspricht und super-OK ist!
    Bei 5ct/10ct schaut es dann schon eher so aus, wie ich es noch in Erinnerung hatte: das Rake auf diesem Limit ist exorbitant hoch!
    Auf 5ct/10ct habe ich bei 605 gespielten Händen ein angefallenes Rake von $ 1,91, was sage und schreibe 3,15 BB je 100 Händen entspricht.
    Diese Angaben beruhen bei minimaler Samplesize auf den errechneten Angaben aus dem Holdem Manager 2.
    Da ich aufgrund der momentanen Zuteilung von schlechten Starthänden lediglich Rock-Stats von 20/15 habe, ist zudem davon auszugehen, dass sich dieser Wert wohl eher noch in Richtung 4BB bis 4,5 BB erhöhen wird…
    Diesen Wert gilt es zu bedenken! Angenommen man hat das Spiel verstanden und rauscht mit einer Winrate von 4,5BB/100 durch das Limit ist man also gerade einmal Break-Even-Player und lebt nur noch von VPP/FPP/Stellar Rewards – also dem Bonus-Programm von Poker Stars.
  3. Unterschiede der Limits 2ct/4ct und 5ct/10ct
    Folgende Eindrücke sind momentan noch etwas mit Vorsicht zu geniessen, da meine Samplesize auf beiden Limits – vor allem natürlich auf 5ct/10ct gar nichts aussagt und meine Hauptspielzeit Urlaubsbedingt zwischen 8.00 Uhr und 15.00 Uhr liegt.
    Der Anstieg der Spielqualität (um nicht -stärke verwenden zu müssen) ist bereits deutlich zu spüren. Das soll jetzt nicht bedeuten, dass dieses Limit einem bange macht und nicht zu meistern ist, aber man trifft bereits auf diesem niedrigen Limit auf Spieler mit vernünftigen statistischen Spielwerten. Man sieht Standard-Lines, Value-Lines, Openraises, Blind-Steals sowie Blind-Defense.
    Waren bei 2ct/4ct noch durchschnittlich etwa 4-5 Mann im Pot verwickelt, entwickelt sich das Ganze auf 5ct/10ct mit 2-3 Mann schon eher in Richtung Poker…
    Die Anzahl der Spieler, die einen VPIP von 50+ haben nimmt ebenfalls bereits deutlich ab (im Einstiegslimit sind das noch die überwiegende Mehrheit der Spieler).
    Aufgrund des hohen Rake-Anteils und der merklich angestiegenen Spielqualität (also bitte bedenken: ich hatte ein Jahr Pause und habe eventuell noch eine etwas verschobene Wahrnehmung), denke ich nicht, dass ein unausgebildeter Spieler (Zocker, Gambler) dieses Limit dauerhaft schlagen kann…
    Nicht vergessen: aufgrund des Rakes sind hier über 5BB/100 Winrate nötig.
    Wenn ich mir jetzt einmal $ 50,– Bankroll für den Aufstieg auf 10ct/20ct vorstelle, was 250 BB entspräche, fehlen mir bis dahin noch etwa $ 31,–.
    Wenn von den 5BB/100 Winrate aber 4BB Hausanteil Poker Stars bekommt, verbleiben nur noch 1BB/100 Hände – was nichts anderes heißt, dass ich, um erfolgreich das nächste Level zu erreichen, diese Winrate auf eine Samplesize von 31.000 Händen benötige…(OK, da wird vielleicht noch ein 10er aus den Stellar-Rewards dazukommen – dazu fehlen mir noch 700 VPP bis Jahresende: 15 VPP gab es für die 600 Hände, macht dann etwa 775 für 31k, das passt).
    Wenn ich nächste Woche auf 5ct/10ct eine etwas aussagekräftigere Samplesize vorweisen kann muss ich mir dazu einmal durchrechnen, ob es aufgrund des wesentlich niederigen Rakes, nicht eventuell profitabler wäre, die $ 50,– auf 2ct/4ct einzuspielen, wo von 8BB/100 eben knapp 7BB/100 Gewinn verbleiben (0,28 $ auf 100 Hände – um das zu toppen würde ich auf 5ct/10ct 3BB/100 Winrate nach Rake benötigen).
    Nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, dass es aufgrund des momentanen Verhältnisses Limit zur Bankroll auf 5ct/10ct nur möglich ist, 2 Tische, eventuell 3 gleichzeitig zu spielen, wohingegen bei 2ct/4ct, wo das Verhältnis um das 2,5 fache höher ist, 6-8 Tische möglich sind, was bei konzentriertem Spiel die Winrate pro Stunde auch nochmal pushen könnte.
    Darüber gilt es sich demnächst jedenfalls ausführlich Gedfanken zu machen…

Wie man sieht: alles nicht sooo leicht…
Viele neue Gesichtspunkte, die mir bisher gar nicht so bewußt waren – jetzt wird auch klar, warum in den meisten Pokerschulen empfohlen wird, ab 25ct/50ct oder 50ct/1$ auf die Shorthanded-Tische zu wechseln: hat wohl mehr mit dem Einfluß des Rakes als mit dem Spiel an sich zu tun…

Mein erster persönlicher Meilenstein wird wohl das Erreichen “meines” Limits 25ct/50ct sein – wenn das gelingt, wird die Challenge für mich erfolgreich enden – das kann ich jetzt schon prophezeien…!
Auf diesem Limit bin ich vor 2 Jahren auf Shorthanded gewechselt, habe es über eine unglaubliche Samplesize deutlich geschlagen und wenn sich herausstellen sollte, dass mein ehemaliges “Hass-Limit” 50ct/1$ immer noch das Idioten-Limit ist, werde ich mir meine Gitarre eben auf 25ct/50ct einspielen – ein Limit, auf dem monatlich zwischen 150$ und 250$ möglich sind!

Vor zwei Jahren wollte es mir nicht gelingen, auf 50ct/1$ Fuß zu fassen, weil jedesmal zum Aufstieg der Downswing einsetzte. Damals habe ich das Limit quasi ungeschlagen übersprungen, indem ich mir die Bankroll für 1$/2$ auf meinem Wohlfühllimit erspielt habe.

Aber das sind Gedanken, die momentan noch in weiter Ferne liegen!

Zunächst gilt es, $50,– für den nächsten Schritt zu erspielen…!#

Wie man aus der Überschrift ersehen kann, ist mein Urlaub um eine Woche verlängert, gut so!

:-)

 

 

Howdy,

heute wollte es überhaupt nicht richtig laufen: ich bekam selten Premium-Hände, im Gegenzug dafür reichlich Suckouts. Eben ein Tag, wo man besser den Tischen fernbleibt und irgend etwas sinnvolleres macht – zum Beispiel die Gitarre quälen…

Umso erstaunter war ich, als ich nach der Vormittags-Session in den Gewölben der niemals lügenden Statistik forschte…

In 635 Händen $ 2,59 up, was eine Winrate von 10,2 BB/100 entspricht – irgendwie leide ich wohl an Warnehmungstrübung, oder ähnlichem…

Oder ich jammere auf allerhöchstem Niveau, kein Plan!

Da ich heute – seit meinem Comeback – meinen ersten Royal Flush erhalten durfte, möchte ich ihn natürlich posten, weil er gar so selten ist:

Poker Stars, $0.02/$0.04 Limit Hold’em Cash, 3 Players

Hero ( $0.48 USD ) – VPIP: 23, PFR: 16, 3B: 8, AF: 2.1, Hands: 4912
BB ( $0.80 USD ) – VPIP: 50, PFR: 13, 3B: 33, AF: 1.3, Hands: 16
BTN ( $0.25 USD ) – VPIP: 58, PFR: 1, 3B: 4, AF: 1.3, Hands: 135

Preflop: Hero is SB with T of spades J of spades
BTN calls, Hero completes, BB checks

Flop: (3 SB) 9 of clubs A of spades Q of spades (3 players)
Hero bets, BB folds, BTN calls

Turn: (2.5 BB) K of spades (2 players)
Hero bets, BTN calls

River: (4.5 BB) T of hearts (2 players)
Hero checks, BTN bets, Hero raises, BTN calls

Results: 8.5 BB pot (0.3 BB rake)
Final Board: 9 of clubs A of spades Q of spades K of spades T of hearts
Hero showed T of spades J of spades and won 8.3 BB (4.3 BB net)
BTN mucked K of diamonds J of diamonds and lost (-4 BB net)

Ich denke, zu der Hand gibt es weiter nichts großartiges zu berichten, außer vielleicht, ob man an BTNs Stelle auf dem Board einen Checkraise am River called – also wenn er nur ein wenig mitdenkt, muss ihm klar sein, dass ich hier kein 2Pair habe, weil ich A9, AQ, AK preflop raise, ebenso KQ, alle möglichen Sets sowieso. Da ich den SB lediglich completed habe, wird der mögliche Flush am Turn eben wahrscheinlich und nach dem Checkraise ist er eigentlich offensichtlich. Seine Straight ist am River auf dem Board wohl die kleinstmögliche Madehand – keine Ahnung…

Weil das Resultat der Vormittags-Session gar so tolle war, habe ich mittags beschlossen, mit meinen $ 17,irgendwas 5ct/10ct zu shotten, was mit einer Bankroll von 170 Big Bet schon ein etwas riskantes Unternehmen ist (Anfängern wird hier, soweit ich mich richtig erinnere an den Shorthanded-Tischen ein 500-BB-BRM empfohlen, um sicher alle Swings abzufangen). Da ich die Micro-Limits allesamt mit Sicherheit schlage, und ich momentan eine durchaus beeindruckende Winrate habe, hält sich das Risiko dann allerdings doch wieder einigermaßen in Grenzen.
Ich habe mir vorgenommen, lediglich 2 Tische zu spielen, um den Helden des Olymps meine ganze Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und bei den geringsten negativen Anzeichen die Tische wieder zu schliessen und mich nicht auf irgendwelche möglichen Raise-Wars einzulassen.
Raise-War ?!?
An einem der beiden Tische hatte ich nach 18 Händen immer noch Stats von 0/0/0/18…
Am anderen Tisch bekam ich mit AQo 4hd im Preflop gecappten Pot auf einem QQ3xx-Rainbow-Board von Q3o den Schuh aufgeblasen und durfte nach der Hand direkt nachcashen…
Gottseidank konnte ich den Ausflug nach 139 Händen an den beiden Tischen noch mit knapp 40 Cent im Plus abschließen.

Somit ist meine Bankroll nun auf $ 17,62 geklettert.

1 Woche Arbeit… – 15 Euronen überweisen hätte 2 Minuten gedauert und den gleichen Effekt gehabt…aber immerhin geht es hier ja um eine Challenge, von daher…
Nachkarten verboten!

See Ya Tomorrow…

 

Howdy,

Lust auf einen hammergeilen Graphen?
Ich sag nur: ein bisschen über 1000 Hände mit einer Quote von knapp 15BB/100 sieht in etwa folgendermaßen aus:

Da war heute Mittag ein Tisch dabei, an dem alleine hatte ich am Ende über 5 Stacks. Also ich kaufe mich mit 20BB an den Tisch ein und am Ende hatte ich dort über $ 4,–. Das fiel mir erst so richtig auf, als der Tisch nach zwei Stunden zusammenbrach und ich plötzlich alleine dasaß – wahrscheinlich dachten die Jungs, ich wäre ein Bot !?!

So macht das natürlich schon Spaß. Daran sollte ich denken, wenn es mal wieder in die andere Richtung geht…!

Heute geht auch die erste Woche meiner Challenge zu Ende. Zeit für ein Zwischenfazit…

Meine Bankroll liegt nun bei $ 14,66, was schlicht und ergreifend bedeutet, dass das nächste Limit 5ct/10ct auf meinem Radar erschienen ist.

Ich habe – dank des Zwangs-Überstundenabbaus - in der ersten Woche in 24,58 Stunden 4.618 Hände gespielt, was ein Schnitt von 188 Händen pro Stunde ist (quasi 3 Tische im Schnitt). Leider wird das ab Samstag arbeitsbedingt (und natürlich bedingt durch den Mantel der Geheimhaltung) deutlich weniger werden – ich rechne einmal mit einer Stunde am Tag – an den Wochenenden wird es schwierig, da der Rechner im Wohnzimmer steht.

Hmm, mal vorfühlen, wie meine “Regierung” reagieren würde…

Meine Stats machen einen vernünftigen Eindruck:

Hände: 4.618
Winrate: 6,38 BB/100
VPIP: 23,4
PFR: 15,9
3bet: 8,2
WTSD: 38,2
W$SD: 55,3
AF: 2,07

VPIP/PFR kann noch etwas erhöht werden – der etwas zu niederige Wert hängt wohl von zwei Faktoren ab: erstens habe ich kein Chart, so dass ich mir bei den marginaleren Händen nicht immer ganz sicher bin, ob sie profitabel sind. Diese Hände folde ich momentan im Zweifelsfall lieber.
Zweitens komme ich in den loseren Positionen Button und Small Blind in den seltensten Fällen First-In, was natürlich bedeutet, dass viele der marginalen Hände gar nicht erst zum Einsatz kommen können. Im Gegenzug kommen dann natürlich wieder ein paar andere Hände dazu nach 2 bis 3 Limpern: Suited Connectors, Small Pockets, Suited Baby-Aces und dergleichen – eben gute Multiway-Hände, mit denen man keine 3 Limper raisen möchte an einem Tisch, wo selten ein Blind foldet.

Winrate und Won Dollar At Showdown zeugen wohl auf einen netten Upswing.

Im Großen und Ganzen denke ich, sind die Werte für meine erste Woche ganz passabel.

Der Wochengraph dazu sieht dann folgendermaßen aus:

Wie ich finde: ganz nett, das Teil…

Cool

 

Howdy,

na also! Geht doch!
Mein gestriger Freund – der Preflop-Aggromat machte den Weg zwar steiniger, als man es haben muss – aber wenn das Auf und Ab letztendlich trotzdem nach oben führt, soll es mir recht sein!

Am Ende der Schlacht beträgt die Bankroll $ 8,59, womit die Gefahr, broke zu gehen, sich langsam in das Reich der Fabeln verabschiedet.
Mit über 200 Big Bets muss ich auch keine Tische mehr schliessen, wenn mal zwei Hände nacheinander den Bach runter gehen.

Ab heute wird zurückgeschossen! Nachladen und weiter geht die Jagd!

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