Howdy,

die ersten knapp 3,9k Hände des neuen Monats sind absolviert – Zeit für ein Feedback…

Tracking-Software

Nachdem Poker Tracker über PS.de 500 Beta-Lizenzen vergeben hat, und ich zufällig davon mitbekam, habe ich mir eine der 500 Lizenzen geangelt, und zum ersten Mal die Konkurrenzsoftware von Holdem-Manager unter die Lupe genommen.
Installation, Einrichtung der DB, Anpassen des HUD lief alles problemlos und fehlerfrei – ohne sich großartig einzulesen, von der Geschwindigkeit nehmen sich beide Produkte nicht viel.
PT hat ein paar zusätzliche Funktionen, die ich an den Tischen recht nützlich finde – ein interessantes Tool ist der “Note Tracker”, der im Live-Betrieb Notes über die Gegner erstellt, auf die man sofort Zugriff hat. Ich war ziemlich überrascht, als ich während einer schwierigen Entscheidung über den Gegner, der mir kaum auffiel, bereits sieben oder acht hilfreiche Notizen fand, die die Software im Hintergrund anfertigte.
Da werden eben auch wichtige Notes gemacht, während man gar nicht in der Hand und an anderen Tischen beschäftigt ist, wie zum Beispiel Donking-Ranges, aggressive Lines mit Draws, Bluffsequenzen, 3betting-Ranges, Coldcalling Ranges, etc.

Der Haupthintergrund, warum ich überhaupt auf eine andere Software zugreife, ist die fehlerhafte Information bezüglich des Rake im Holdem Manager – ich hoffe, ich bringe Heute Licht ins Dunkel.

At The Tables

Es läuft immer noch schwieriger, als ich es auf 10ct/20ct erwartet hätte, was weniger an der gegnerischen Spielstärke, sondern mehr an der Varianz liegt.
Meine Kurve schlägt momentan aus, wie ein Seismograph während eines Erdbebens.

Speziell auffallend ist momentan die hohe Verlustrate von KK, weswegen ich mir die Starthand mal etwas näher betrachtet habe:
Alleine dieses Jahr ging ich mit der zweitbesten Starthand 32x(!) baden (davon bereits wieder 6x diesen Monat), was mir schlappe 160 BB gekostet hat. Alleine in 17 von diesen 32 Fällen lief ich gegen AA, der Rest waren Sets, Quads, Straights und Flushes.
Keine Ahnung, ob diese Höhe KK vs AA normal ist – nachdem es mir gerade so deutlich auffällt, und ich nicht der Typ bin, der sich an Suckouts und Coolern aufhängt, denke ich eher, dass dies eine deutlich zu hohe Rate ist.
Soll jetzt aber kein Gejammere werden, weil es sowieso nichts bringt.
Mir ist das halt aufgefallen, ich habe nachgesehen, ob das eventuell nur gerade eine falsche Wahrnehmung ist, und habe das Thema erwähnt – that’s all!

Nachdem ich vergangenes Wochenende $ 10,– in den beiden MTTs verdonkt habe, liegt meine Bankroll wieder (immer noch) bei $ 150,–.
Irgendwie drehe ich mich die letzten Wochen im Kreis (verpatzter underrolled Aufstieg, MTT, Fullring, wieder SH), das muss besser werden!

Rake

Da bei Poker Tracker die Funktion “Rake Taken” existiert, werde ich nun endlich Klarheit erhalten, wie hoch der Rake tatsächlich ist.
Zur Vorgehensweise: “Rake Taken” ist der Betrag, den Stars einbehält. Ich filtere nach meinen gewonnenen Hände und erhalte den Betrag, der mir real abgezogen wurde und teile diesen durch meine tatsächlich gespielten Hände.
Das Vergleichslimit bezüglich der Änderungen zum 01. Februar 2012 wird 10ct/20ct – basierend auf der Grundlage 22 VPIP / 15,5 PFR,

2011

0,02/0,04 SH

Rake Taken: $ 7,14
Hands: 7.930
BB/100: 2,25

0,05/0,10 SH

Rake Taken: $ 12,42
Hands: 4.779
BB/100: 2,26

0,10/0,20 SH

Rake Taken: $ 29,86
Hands: 4.644
BB/100: 3,21

2012 (ab Februar)

0,10/0,20 SH

Rake Taken: $ 16,66
Hands: 2.720
BB/100:  3,06

Das bedeutet, dass auf meine momentane Samplesize / Winrate der Rake tatsächlich um 5% niedriger ist als vorher.
Alle meine bisherigen Annahmen bezüglich des Rakes auf den Microstakes sind falsch und hinfällig.
Auf 2ct/4ct ist er höher als angenommen, auf 5ct/10ct und 10ct/20ct um einiges niedriger, als es der Holdem Manager angezeigt hat!

3BB/100 müssen zwar auch erst einmal geschlagen werden, klingt aber schon wesentlich einfacher als 4BB/100 oder gar 5BB/100!

Da es im Poker Tracker die Funktion “Rake Contributed” gibt, kann man auch schön nachschauen, wie sich das Verhältnis “Weighted Contributed Rake” zu VPP verhält:
Ich habe diesen Monat 102,69 VPP erhalten bei $16,53 WCR – man erhält also pro $ 1,– umgerechnet 6,21 VPP.
Um Silver-Star zu werden, muss man 750 VPP/Monat erreichen, oder $ 121,– Rake produzieren, was in etwa 24.000 Händen SH entspricht.

Hand des Tages

…weil ich, wie Eingangs bereits berichtet, momentan so hervorragend mit den Cowboys performe:

 

Pre Flop: (1.5 SB) Hero is SB with K of hearts K of diamonds

1 fold, CO calls, BTN raises, Hero 3-bets, BB calls, CO calls, BTN caps!, Hero calls, BB calls, CO calls

Flop: (16 SB) 2 of diamonds J of clubs 8 of clubs (4 players)

Hero bets, BB raises, CO folds, BTN calls all in, Hero 3-bets, BB calls

Turn: (12 BB) 6 of spades (3 players – 1 is all in)

Hero bets, BB calls

River: (14 BB) J of hearts (3 players – 1 is all in)

Hero bets, BB calls

BB mucks 2 of clubs Q of diamonds   …solid Line !

BTN mucks 9 of hearts A of hearts

See Ya.

 

Howdy,

ab 01. Februar gab es ja bekanntlich bei Pokerstars eine Rakesenkung von 5% auf 4,5%. Nachdem in den einschlägigen Foren bereits vorab Unkenrufe laut wurden, dass die Senkung reine Augenwischerei sei, habe ich die Dinge auf mich zukommen lassen, um mich selbst davon zu überzeugen, was nun genau Sache ist…
Leider musste ich feststellen, dass die Rake-Anzeige im Holdem Manager nicht das “Paid Rake” ist, sondern lediglich der MGR, was bedeutet, dass alle bisherigen Rakeangaben im Blog auf einer fehlerhaften Grundlage basieren!
Da HM trotz etlicher Anfragen der User bisher nicht in der Lage war, den Stars-Rake anzupassen, habe ich mir folgende Gedanken dazu gemacht, und hoffe, dass ich mit der Berechnung dann richtig liege: ich filtere meine Hände nach “Won Hands”, worauf im MGR nur der Rake angezeigt wird, den ich auch bezahlt habe (da ja nur der Winner der Hand Rake entrichtet).

Wenn diese Vorgehensweise als Rechnungsgrundlage richtig sein sollte, schaut es mit dem Rake auf den Micros allerdings noch schlimmer aus, als es sowieso schon war:

Rake 2011 gefiltert nach “Hands Won”:

2ct/4ct:  1064hd won – $ 0,74 Rake – 1,74 BB/100

5ct/10ct:  681hd won – $ 2,53 Rake – 3,71 BB/100

10ct/20ct:  639hd won – $ 6,15 Rake – 4,81 BB/100

 

Rake Februar 2012 gefiltert nach “Hands Won”:

10ct/20ct:  142hd won – $ 1,35 Rake – 4,75 BB/100

 

Das wäre beim Vergleichslimit 10ct/20ct 6max in etwa eine Senkung von 1,5% ???
Wo sind die restlichen 8,5% abgeblieben?

Ich hoffe, dass im Laufe der nächsten Wochen irgendwer in der Lage sein wird, Licht ins Dunkel zu bringen…

Fakt ist, dass das Rake auf den Micros viel zu hoch ist – bin gespannt, wie lange ich brauche, um durch das Limit zu kommen…

 

Da hilft einem nur noch die totale Zerstörung der Gegnerschar:

 

 

Der obige Graph ist die Samplesize der letzen beiden Tage und war auch bitter nötig, denn am 01. Februar war “SUCKOUT-DAY”:

 

 

Ich kann mich nicht erinnern, irgenwann früher fünf (!!!) mal in einer Session mit KK gegen AA zu runnen -  es gibt so Tage im Pokerleben, da ist man wirklich froh, wenn man die Cowboys nicht mehr zu Gesicht bekommt…

Soll  vorerst  für die ersten Eindrücke im Februar genügen.

See Ya.

Aerobics

 

Howdy,

nachdem sich meine Bankroll bereits eine gefühlte Ewigkeit nicht merklich von der $ 150,– Marke bewegt, und es heute Morgen an den 10ct/20ct-Tischen wieder nicht laufen wollte, habe ich mich um 7°° Uhr nach einer kurzen Frühstückspause in das “The Bigger $ 3,–” – Tourney eingekauft, welches $ 10.000,– Ausschüttung garantiert.
Einerseits wollte ich mal von den Cashtables weg, um auf andere Gedanken zu kommen, andererseits kann etwas Übung und Routine hinsichtlich der VIP-Tourneys nicht schaden: MTT-Artikel (Silber + Gold) durchgearbeitet und los gings:

Mit 3.000 Chips am Start passierte die ersten 31 Hände nichts großartiges, außer, dass ich brav meine Crap-Hands foldete – da war aber nicht eine Hand dabei, wo man sich auch nur in die Richtung “Gedanken darüber machen, ob” bewegte.

Dann kam AKo in der Hand 32!
Die Handnummer weiß ich deshalb so genau, weil es meine letzte war…!
Die Blinds waren bei 20/40 und ich sitze in MP1. UTG raised 4BB, ich 3bette auf 12BB, alles foldet und UTG pushed 2700 Chips All-In.
Ja, keine Ahnung, ob der Call hier richtig war – ich bekomme halt 1,5:1.

Naja, wie auch immer – ich laufe in TT, bin 43%-Aussenseiter und bleibe das auch bis zum River auf einem 9^-Board.

Wenn sich hier mal ein NL-/SNG-/MTT-Spezialist verirrt, kann er ja vielleicht was zu der Hand schreiben.

 

Danach kam mir dann die glorreiche Idee, dass es an den Cashtables nun gut sei, mit dem Pillepalle-Rumgedonke, und habe vier Tische 25ct/50ct aufgemacht.
Ja, was soll man sagen: Neuankömmlinge könnte man auch etwas netter empfangen, als gleich mal schön mit einem 57 BB-Down beim Limitaufstieg!
Was sind denn da für geistig Behinderte unterwegs?
Umzingelt von Idioten und nehmen mich aus wie eine Weihnachtsgans…!
49% W$SD ist halt auch unterirdisch…

Das obligatorische KK vs AA Setup darf natürlich auch Sonntags nicht fehlen – wenn das noch ein wenig so weitergeht, verkommt KK in meiner Statistik schön langsam zur Loserhand.
Highlight heute war allerdings mein Nutflush A8 auf A245X-Board im 3bet-Pot, wo es ja völlig klar ist, dass man im BU mit 63 3 SB coldcalled!
Und ich sehe die Gefahr eines Straightflush natürlich wieder nicht mal…?!? Hab ich halt wieder etwas blöd geguckt, nachdem Preflop 3bet, am Flop cap, am Turn und River jeweils cap der Riesenpot in den tiefen Schlund des Karpfens verschwand.

Weil es noch nicht langt, postet mir die Sau, die arabische auch noch ein “NH” in den Chat…

In-pain

Joar, zwei “Abreagier-Zigaretten” geraucht und noch eine Stunde 10ct/20ct 9-getabled – trotz Wut im Bauch und 27/20-Style gottseidank gutgegangen und wieder einen “Zehner” zurückgewonnen…

Die Bankroll ist somit auf $ 125,– geschrumpft – werde deswegen vorerst mal auf 10ct/20ct bleiben.

Ich weiß ja, dass ich die nötige Wohlfühl-Bankroll noch nicht habe…

 

Mit dem Januar bin ich ergebnistechnisch überhaupt nicht zufrieden:

16.100 Hände
Winrate: 1,07 BB/100

Viel zuwenig für meine Ansprüche! Aber: es ist eben kein Wunschkonzert!

It´s one big session…

 

!

 

In $$ schaut er natürlich noch wesentlich bösartiger aus…

Mal sehen, was der Februar bringt – kann ja nur besser werden!

Yes-Sir

 

 

 

 

Howdy,

wie man an den Sessionreviews der letzten Tage schon entnehmen konnte, war die zurückliegende Woche – ergebnisorientiert betrachtet – eher im unteren Bereich anzusiedeln.

 

 

Heute vormittag habe ich nur eine sehr kurze Session gespielt, da die guten Plätze an den guten Tischen allesamt belegt waren.
Mal sehen, vielleicht lege ich am Nachmittag oder Abend nochmal nach…

Der Wochengraph:

 

Was die SH-Micros (wird vermutlich auf Fullring ebenso zutreffen, habe ich aber schon seit Mitte 2009 nicht mehr gespielt) so schwierig macht, ist weniger die Spielstärke der Gegnerschaft, sondern viel mehr deren Unberechenbarkeit.
Die meisten Spieler, mit denen man es Tag für Tag zu tun hat, sind komplett unknown – es gibt – auf 10ct/20ct zumindest – kaum Regular Fische.
Das macht es natürlich schwieriger, immer die besten Entscheidungen zu treffen.
Auch die Vorstellung von Ranges und Teilranges wird schwieriger, als es sowieso schon ist.
Der größte Teil besteht eben aus “Freizeitspielern”, die passiv zu viel Hände spielen. Gängige Styles sind 50/3/0,7.

Der beste Exploit gegen diese “Calling-Stations” ist, möglichst viele Hände gegen sie zu spielen (möglichst HU in Position), aggressiv for Value zu betten, da sie mit Ihren Trash-Draws zu lange in der Hand bleiben, und ihren Riverraises Beachtung zu schenken (das ist etwas anderes, als bei einem TAG, LAG, Maniac) – oft spielen sie “slow” und wollen am River die Action haben mit ihren Monstern.
Darüberhinaus macht es gegen sie keinerlei Sinn, Bluffs oder Semibluffs auszupacken, da sie niemals eine Madehand folden werden!

Ich werde diesen Monat noch den Gold-Status bei Pokerstrategy erreichen, und mit den Strategieartikeln meine Wissenslücken auffüllen.
Darüberhinaus werde ich auch wieder Zugriff auf das Approx-Chart bekommen, um mein Preflopspiel zu überprüfen.

Rakeback

Diesen Monat habe ich Overall in 11.281 Händen $ 94,87 Rake produziert und dafür 376 VPP erhalten.
Bedeutet, dass man pro $ 1,– Rake 3,96 VPP bekommt.
Der PokerStars Silver Star (750 VPP/Monat) wäre auf 10ct/20ct also durchaus möglich, wenn man etwa 22.500 Hände/Monat spielt.

Um als Bronze Star in den “Genuss” vom ersten VIP-Bonus von $ 25,– zu kommen (2.500 FPP) muss man demnach $ 632,– Rake produzieren, zusätzlich erhält man noch aus den ersten 3 Stellar Stufen $ 30,–.
Man kommt also als Bronze-Star-Micro-Spieler auf etwa 8,7% Rakeback.

Da man als Silver Star den 1,5-Faktor erhält, sollte das Rakeback also logischerweise auf etwa 13% steigen.

[Edit: Ist natürlich viel zu hoch, weil ich fünf bis sechs Tage "Happy Hour" gespielt habe, wo es 50% Zuschlag auf die VPP gab, Rakeback also wohl eher um die 15-20% weniger, als gedacht...!] 

Da der Silver Star mit dem Aufstieg auf 25ct/50ct automatisch kommt, sehe ich keine Veranlassung, den Rest vom Januar täglich 1.200 Hände zwanghaft runterzugrinden.

Naja, mal sehen…

 

Howdy,

heute habe ich mir eine knapp zweistündige 2-tabling-Session gegeben, die alles drin hatte, was Fixed Limit so interessant macht.
Ich hatte einige schwierige Entscheidungen zu treffen, und habe die Tische beendet, mit dem Gefühl der inneren Zufriedenheit.
Das passiert einem perfektionistisch veranlagten Menschen äußerst selten, weil man immer irgend ein Haar in der Suppe findet, an dem man umeinandermäkeln kann (zumindest ist das so bei mir).
Im Limit Holdem sollte man sich abgewöhnen, ergebnisorientiert zu denken: da der Einfluß Glück allgegenwärtig ist, kann man eine Supersession mit einer nahezu perfekten Quote bester Entscheidungen spielen, aber 50 BB und mehr verlieren, oder eben auch eine richtig schlechte Session, mit vielen fragwürdigen Entscheidungen, aber trotzdem 50 BB gewinnen…
Gewinnen ist nicht gleichbedeutend mit gut spielen, Verlieren nicht mit schlecht spielen.

Perfekt ist natürlich, wenn man gut spielt und gewinnt – leider ist das nicht die Regel (ein wichtiger Punkt, den viele Spieler nicht verstehen wollen).
Longterm wird natürlich jeder Spieler an seiner Winrate gemessen, wobei longterm wirklich eine Anzahl von mehreren Hunderttausend Händen bedeutet…

Ich hatte heute jedenfalls durchweg das Gefühl, gute Entscheidungen getroffen zu haben und das Glück, ein überragendes Ergebnis einzufahren, und darüberhinaus auch noch eine Hand zum Ende, die wohl meinen Rekord des höchsten BB-Gewinns in einer FL-Hand einstellen wird (aber dazu gleich mehr…).

 

Somit geht es weiter schön auf und ab, meine Bankroll beträgt nun $ 154,92.

 

Kings 5handed…eigentlich ein Horror, es sei denn:

Pre Flop: (1.5 SB) Hero is BTN with K of hearts K of diamonds
UTG raises, 1 fold, CO calls, Hero 3-bets, SB calls, BB calls, UTG calls, CO calls

Flop: (15 SB) K of spades Q of clubs 5 of clubs (5 players)
SB bets, BB calls, UTG raises, CO calls, Hero 3-bets, SB calls, BB calls, UTG calls, CO calls

Turn: (15 BB) 5 of hearts (5 players)
SB checks, BB checks, UTG bets, CO calls, Hero raises, SB calls, BB folds, UTG 3-bets, CO calls, Hero caps!, SB calls, UTG calls, CO calls

River: (31 BB) 2 of hearts (4 players)
SB checks, UTG bets, CO raises, Hero 3-bets, SB calls, UTG caps!, CO calls all in, Hero calls, SB calls all in

Final Pot: 46.15 BB

SB mucks K of clubs Q of hearts  (hat eine richtige “Scheiß-Hand” erwischt, aber den Ausgang nicht gefunden)
UTG shows 8 of diamonds 5 of diamonds  (sehr feiner UTG-openraise, solchen Säcken gönne ich genau solche Hände…)
CO mucks 2 of clubs 2 of spades  (naja, was der sich gedacht hat…?)

Richtig, richtig fett! Approve

Aber eben “nur” ein Selbstläufer ohne schwierigen Entscheidungen (55 sind ab Turn die Nutz, aber – aufgrund Flopplays sehr unwahrscheinlich – nur eine  einzige mögliche Kombination, die mich beat hat).

Hand des Tages

 

Pre Flop: (1.5 SB) Hero is UTG with Q of spades A of hearts
Hero raises, 1 fold, BTN calls, 1 fold, BB calls

Flop: (6.5 SB) K of spades 9 of diamonds 6 of spades (3 players)
BB checks, Hero bets, BTN calls, BB folds

Turn: (4.25 BB) 2 of clubs (2 players)
Hero bets, BTN calls

River: (6.25 BB) 6 of clubs (2 players)
Hero checks, BTN bets, Hero calls

Final Pot: 8.25 BB

BTN shows 4 of spades A of spades

An solchen Händen kann ich mich genauso erfreuen, weil ich lange gebraucht habe, um diese Spots zu verstehen…

Worry

 

 

Howdy,

heute hat es mal wieder kräftig eins “auf die Gosche” gegeben! Alter Schwede, was war das denn?
Zunächst zwei ultrafischige Tische gespielt, mit allem dran, was Profit verspricht. Praktisch jede Hand wurde Multiway ausgetragen – leider fielen die Karten heute nicht so, wie man es sich wünschen würde (ich habe gefühlte 100 Hände, die ich mir nochmal genauer anschauen muss).
Als klar wurde (ich war wohl schon 50 oder 60 Big Bets down), dass ich am heutigen Tag von Fortuna keinen Jumbo-Pot mehr überreicht bekomme, habe ich zwei etwas einfachere Tische mit Position auf ein, zwei Fische dazugenommen und das letzte Drittel 4-getabled, was sich zunächst auch positiv auswirkte.
Als ich schon Hoffnung auf den Heglaf hatte, gabs dann nochmal richtig kräftig eine aufs Kreuz!

 

 

Sieht nicht schön aus, gehört aber auch dazu…!

An den nackten Werten kann ich nichts ablesen: 37% WTSD, 56% W$SD – waren wohl die kleinen Steal- und Resteal-Geschichten, die die Statistik schönen. Ich war in jede Menge Multiway-Hände verwickelt, wo es erst am River den Ausgang gab, dazu erinnere ich mich an eine KK vs AA-Hand auf 8^-Board.
Mein erster Eindruck kurz nach der Session ist, dass in den dicken Pötten meine Draws leer ausgingen, dazu kann ich mich mindestens an 2 Top-2-Pair Hände erinnern, die am River ausgedrawt wurden.

Werde mir auf jeden Fall die Multiway-Hände am Wochenende nochmals genauer anschauen – schadet nie!

Jo, und die Bankroll ist wieder runter auf $ 143,80.

Hand des Tages

Direkt die zweite Hand der Session – da war noch alles gut…
http://zaazu.com


 

Pre Flop: (1.5 SB) Hero is SB with A of hearts A of diamonds

1 fold, MP raises, 2 folds, Hero 3-bets, 1 fold, MP caps!, Hero calls

Flop: (9 SB) Q of hearts J of hearts A of clubs (2 players)

Hero checks, MP checks

WTF??? 

Turn: (4.5 BB) A of spades (2 players)

Hero bets, MP raises, Hero 3-bets, MP calls

River: (10.5 BB) 7 of spades (2 players)

Hero bets, MP calls

Final Pot: 12.5 BB

MP mucks T of diamonds T of clubs

See Ya!

 

 

Howdy,

habe soeben eine schöne 2tabling-Session über 90 min absolviert und meine Bankroll auf $ 151,98 geschraubt.

Key-Facts

Hände: 339
Winnings: $ 6,47
Winrate: 9,54 BB/100
VPIP: 27
PFR: 22
3bet: 9
WTSD: 41
W$SD: 61 !       Uuuuupswing
AF: 3,21

An manchen Tagen funktioniert eben fast alles, auch wenn es die erste Hälfte der Session so weiterging, wie die vergangenen Tage. Plötzlich legt einer den Schalter um und macht einen zur Hitmachine. Merken ja unsere Gegner auch mit der Zeit, dass wir keine Boards treffen und haben dadurch noch weniger Grund, ihren Müll zu mucken (zumindest ist das meine Einbildung an den Tischen).
Wie gesagt, in der ersten Hälfte waren die Fische noch etwas bissig, in der zweiten Hälfte kam dann der große Cashback mit Zins und Zinseszins.

Hand des Tages


Pre Flop: (1.5 SB) Hero is BTN with A of diamonds Q of diamonds

1 fold, CO calls, Hero raises, SB calls, 1 fold, CO calls

Flop: (7 SB) T of hearts J of spades A of spades (3 players)

SB checks, CO checks, Hero bets, SB calls, CO calls

Turn: (5 BB) 2 of diamonds (3 players)

SB checks, CO bets, Hero calls, SB folds

Die Turndonk von diesem passiven Gegner erschien mir schon stark auf die Blank, stark genug, dass ich auf Value-/Protectionraise verzichtete, weil ich mich nicht mehr oft genug vorne sah.

River: (7 BB) 9 of hearts (2 players)

CO bets, Hero calls

Die 9 ändert nichts und ich calle für 1 zu 8, weil ich schon denke, dass er mir schon ab und zu A6, A7 oder A8 zeigt, auch wenn es in den meisten Fällen KQ oder JT sein wird, aber….

CO shows 2 of clubs 2 of hearts

War das nicht ein NICE CALL am Flop? Die Hand hätte ich am allerletzten vermutet.
Und trotzdem danke ich ihm, dass er den Turn nicht checkraised, weil ich mit Toppair + GS kaum aus der Hand komme.

Bye

 

Howdy,

die erste (Poker-) Woche des neuen Jahres ist gelaufen, und somit Zeit, ein paar Gedanken festzuhalten.

Statistik

Ich habe in einem der letzten Postings bereits erwähnt, dass ich aus den späten Positionen Button und Small Blind zu passiv spiele, aufgrund zu loser Blind-Defends auf den Micro-Limits, und darauf meine nittigen 22/15 – Stats basieren.
Ich kann mir jetzt gerade – wenn ich mir die einzelnen Positionen anschaue – nicht erklären, wie man im Small Blind auf einen PFR von 19,9% kommt, aber gleichzeitig 62,1% stealt???
Aber tendenziell muss ich mir in der Tat ein paar Gedanken zu meinem Button-Spiel und speziell zu meinem Small Blind-Spiel machen!

Graph

Bankroll / BRM

Meine Roll liegt aktuell bei $ 115,80, und ich hätte nicht gedacht, dass sie derart schnell in den dreistelligen Bereich klettern könnte.
Overall habe ich seit 11.11.2011 85,5 Stunden an den Tischen investiert und dabei 20.251 Hände mit einer Winrate von overall 4,60 BB/100 gespielt.

Das macht ~237 Hände/Stunde oder durchschnittlich 3 Tische, wenn man zu Grunde legt, dass etwa 80 Hände/Stunde und Tisch laufen.

Was den Aufstieg auf 25ct/50ct betrifft, bin ich mir noch immer etwas unschlüssig…
Momentan habe ich 231 BB für das Limit, welche mir in aller Regel genügen sollten.
Da ich meine alten Datenbanken 2010 ebenfalls komplett gelöscht habe, kann ich die exakten Daten nicht mehr herführen, aber soweit ich mich erinnere, hatte ich auf 25ct/50ct über knapp 150.000 Händen eine Winrate von etwa 2,5 BB/100 – ein deutliches Indiz, dass mich das Limit nicht überfordern sollte. Allerdings hat sich am Spielerpool seitdem einiges geändert – aber dazu näheres später…

Ich habe gestern und vorgestern bereits stichprobenartig die Tische und den Gameflow beobachtet, der Funke, einen Tisch spielen zu wollen, sprang jedoch noch nicht über.

Wie bereits des öfteren schon erwähnt: ich habe keinerlei Druck und daher auch keine Veranlassung, irgend etwas zu überstürzen.

Wenn der “richtige” Zeitpunkt gekommen ist, wird das ebenso schnell gehen, wie die beiden Aufstiege vorher. Wobei hier “richtig” etwas sehr subjektives ist: Überzeugung, innere Ruhe, ein gutes Gefühl eben…

Poker Stars

Da ich berufsbedingt Frühaufsteher bin, und dadurch früher schon meine Hauptspielzeit an den Wochenenden zwischen 5:00 Uhr und 9:00 Uhr lag, wollte ich das lange Wochenende nutzen, etwas Hände zu machen.
Erst jetzt ist mir so richtig aufgefallen, wie sehr mir die US-Spieler abgehen, die Opfer des “Black Friday” wurden.
Nicht nur wegen deren enormer Anzahl, sondern auch wegen deren meist mangelndem Skill.
Es ist jetzt nicht so, dass man so früh keine Tische finden würde, aber “Schlaraffenland” sieht anders aus!

Das meinte ich vorhin mit “Änderungen des Spielerpools”.
Die US-Boys waren meist zu lose und zeitverschiebungsbedingt meist am Ende ihrer Sessions, während ich mich ausgeschlafen und fit, voll konzentriert an die Session machte.
Nun findet man ein paar wenige, versprengte Kanadier, wenig Südamerikaner und vorwiegend Osteuropäer, was die Anzahl der Gesamttische im Vergleich zu vor ein, zwei Jahren etwa halbiert.
80 VPIP – Tische habe ich auch vergeblich gesucht – also, es hat sich schon spürbar etwas verändert – zumindest zu dieser frühen Uhrzeit!

Soweit – so gut!

Approve

 

Howdy,

nachdem ich in verschiedenen Postings und Blogs auf PS.com die letzten Tage des Öfteren  Diskussionen über Spielstile verfolgt habe, bei der unter anderem ein Spieler mit 24/16-Style als NIT bezeichnet wurde mit dem Hinweis, dass er damit auf 10ct/20ct longterm dennoch ein 1BB/100 Winning-Player sein sollte, fühle ich mich mit meinem 22/15-Style persönlich betroffen genug, um meine Meinung dazu kund zu tun:

Erklärung

Der Spielstil (Style) definiert die PREflop-Aktionen eines Spielers anhand von VPIP/PFR.

VPIP = Frequenz eines Spielers, eine Hand zu spielen
PFR = Frequenz eines Spielers, eine Hand preflop zu erhöhen

Beispiele

15/10 würde bedeuten, das ein Spieler die besten 15% aller möglichen Starthände spielt, mit den besten 10% aller Starthände steigt er Preflop mit einem Raise in die Hand ein.
Unten sehen wir eine 10%-Range:

Gängige Styles:

  • 18/12
  • 21/14
  • 24/16
  • 27/18
  • 30/20
  • 33/21

Gedanken

Jede Pokerschule propagiert unterschiedliche Preflop-Charts, die sich dann (z.B. bei PS.com) bei wachsender Spielstärke nochmal ändern.
Für Anfänger wird ein sehr tightes Preflop-Chart verwendet, um das Postflop-Spiel zunächst mit Starthänden zu erlernen, die in den meisten Situationen eine gute Equity haben.
Je kleiner die Range eines Gegners, desto leichter kann man gegen ihn spielen, je größer die Range, desto schwerer tut man sich mit seiner Range-Reduktion, weil die Möglichkeit, Fehler zu machen steigt, je größer die Range wird.

Da sich der größte Teil der Regulars ab einem gewissen Limit (keine Ahnung, ob ab 2$/4$, 3$/6$ oder erst 5$/10$) auf einem identischen Skill-Level befinden, kann ich mir gut vorstellen, dass es sinnvoll ist, sein Spiel “aufzuloosen” – also seine Range zu erweitern, um eventuelle marginale Vorteile dadurch zu vergrößern, bzw. die Fehlerquote bei den Gegnern zu erhöhen.

Auswirkungen auf Mich

Mit der Aussage, dass man auf den Micros (2ct/4ct bis 25ct/50ct) mit einem 24/16-Style 1BB/100 erreichen kann, bin ich so nicht einverstanden, da der durchschnittliche Postflop-Skill eher niedrig ist.
Ich würde sagen, der größte Teil der Gegner spielt ohne Datenbank, ohne Heads-Up-Display, ohne Chart, analysiert keine Hände, interessiert sich nicht für Strategie, passt sich nicht an Gegner an, denkt nicht in Ranges, reduziert diese logischerweise auch nicht, hat noch nie von Odds und Outs gehört, versteht die Mathematik von Poker nicht – kurz gesagt: besteht zur überwiegenden Mehrheit aus Freizeitspielern, Gamblern und Anfängern, die zwar ambitionierte Träume haben, von der Verwirklichung jedoch meilenweit entfernt sind.

Dass man auch mit tightem Spiel erfolgreich sein kann zeigt folgender Graph:

 

Anzumerken ist noch, dass ein 24/16-Spieler ja nicht 16% seiner Range aus allen Positionen raised, sondern aus EP etwa 10%, aus MP 15% und je später seine Position am Tisch ist, entsprechend aufloosed, bis man im Small Blind dann bei etwa 62% angekommen ist.

Wenn ich im Big Blind einen tighten Gegner habe, der selten seinen Blind verteidigt, macht es natürlich Sinn, viel aus dem Small Blind zu stealen.
Da auf meinen Limits die Mehrheit aus Fischen besteht, die 95% – 100% ihren Big Blind verteidigen (weil sie ja schon 1SB investiert haben und auf jeden Fall den Flop dafür sehen wollen), ist es meiner Meinung nach eben nicht mehr gut, mit Händen wie Q4o oder T6o zu stealen.

Da ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhabe, die Small Stakes oder gar die Midstakes zu erreichen, bin ich mit meinem 22/15-Style (der nur so niedrig ist, weil ich aus BU und SB sehr “nittig” bin – EP bis CO ist alles gut) und einer Winrate von 4,43BB/100 momentan Herr der Lage, und sehe überhaupt keine Veranlassung, mein Spiel aufzuloosen gegen eine Gegnerschaft, die sowieso keinerlei Notiz von mir nimmt!

Für meine Challenge muss ich noch nicht mal bis zum Limit 50ct/1$ aufsteigen. Noch $ 1.000,– auf 25ct/50ct reinspielen würde bei einer angemessen zu erwartenden Winrate von 1,5 BB/100 etwa 134.000 zu spielenden Händen entsprechen – da kommen dann in etwa noch $ 150,– bis $ 200,– Rakeback dazu und schon “passt der Kittel!”

Aber: immer schön einen Schritt nach dem anderen!

Den Rest wird man sehen…

Just my 2 cents.

Cheers

 

Howdy,

Poker wurde natürlich auch noch gespielt…

Die ersten beiden Sessions im Jahr 2012 waren, was das Resultat betrifft, unbefriedigend – kurzfristiges ergebnisorientiertes Denken sollte jedoch bei varianzreichen Games wie Limit Holdem keinen Platz haben!

Die Bankroll ist auf $ 95,19 geklettert, weil ich immer noch overall mit 5,5BB/100 durch das Limit renne (die ersten 2000 Hände des neuen Jahres allerdings lediglich mit 3,2BB/100:

Ich habe heute Morgen meine Session mitgeschnitten, und werde das Video unkommentiert einstellen.
Für Diskussionen über Hände, Fragen, Anregungen, Verbesserungen bin ich jederzeit bereit.

An einer besseren Bildqualität werde ich noch arbeiten…

Wink

See Ya.

 

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